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Klimafreundliches Heizmaterial

Beim Wachstum speichern Bäume CO₂ und geben beim Abbau oder bei der Verbrennung wieder die gleiche Menge CO₂ ab. Dadurch entsteht ein natürlicher Kreislauf, der auch in der Natur beim Zersetzen von Holz stattfindet.

Wenn das Holz verbrannt wird

Bei Verbrennung des Holzes gibt es die gleiche Menge CO2frei, die es ansonsten in die Natur abgegeben hätte – weder mehr noch weniger. (Quelle 1)

Es gibt große Unterschiede, wie Brennholz ausgenutzt werden kann. Ein offener Kamin nutzt vielleicht nur 10-15 % der Holzenergie (Quelle 2), während ein umweltzertifizierter Kaminofen oder Pelletofen mit effizienter Verbrennung Wärme liefert, die bis zu 75-88 % der Holzenergie entspricht. Mit einem modernen Ofen benötigen Sie also weniger Holz, um die gleiche Wärme zu erhalten.

Sie können durch korrektes Feuern auch selbst für einen möglichst geringen Partikelausstoß sorgen. Das heißt, mit einem modernen Kamin- oder Pelletofen, dem empfohlenen Brennholztyp, Anzündmethode, Luftzufuhr, Schornsteinzug u.a.m. 

Eine umweltfreundlichere Wärmequelle

Das Verbrennen von Holz ist, verglichen mit anderen Wärmequellen wie Öl, Elektrizität und Gas, umweltfreundlicher. Nutzen Sie Ihren Kaminofen als zusätzliche Heizquelle, können Sie am CO2-Ausstoß sparen.

Nachhaltige Forstwirtschaft

Wenn man davon spricht, dass Holz ein umweltfreundlicher Rohstoff ist, dann unter Berücksichtigung bestimmter Bedingungen:

  1. Dass mehr Bäume gepflanzt als gefällt werden. Wenn Wälder wachsen, wird Holz als erneuerbare Energiequelle bezeichnet. Im westlichen Teil der Welt werden weit mehr Bäume gepflanzt, als gefällt. (Quelle 3)
     
  2. Dass die Forstwirtschaft nachhaltig ist. Das beinhaltet, dass der Holzeinschlag kontinuierlich und in einem Umfang erfolgt, bei dem nur das überschüssige Holz gefällt wird, ohne dass das laufende Wachstum der Bäume und die CO2-Speicherung des Waldes beeinträchtigt werden (Quelle 3).

Brennholz wird aus „Holzresten“ produziert

Kein Holz wird ausschließlich für Biobrennstoff gefällt. In Produktionswäldern werden Bäume in erster Linie für Bauholz gefällt, welches für Möbel, Papier und Baumaterialien verwendet wird. Die Reste dieser Produktionen werden für Biobrennstoff genutzt. Dies ist eine nachhaltige Art, Brennholz, Holzpellets und anderen Holzbrennsoff zu produzieren, da die Ressourcen bestmöglich ausgenutzt werden (Quelle 1).

Quellen (auf Dänisch):

1) Universität Kopenhagen

2) Buch "Brænde" von Lars Mytting

3) DAPO (Verband dänischer Lieferanten von Kaminen und Holzöfen)

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